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Sonntag, 12. Dezember 2010

...ist zwar schon vorbei und ein Desasta gewesen,
aber Plakat und Flyer, dachte ich, sind trotzdem ganz hübsch.




Montag, 19. April 2010





Eigeninserate für an.schläge

Donnerstag, 25. März 2010

Plakatentwürfe zum Thema Arbeit



Mittwoch, 27. Januar 2010

Pirate´s Identity shopping mall

Piratenprojekt in der Caricatura,
Pirate´s Identity shopping mall, Photoshop, Digitaldruck, 3x Din A0.
Wegen schwarzer Wände und Entscheidungsschwierigkeiten
ist das Ding in der Ausstellung eigentlich weiss. Ob es mir
in schwarz besser gefällt...weiss der Geier. Es wirkt düsterer, das ist gut.
Auf der Suche nach piratischen(hm) Identitäten im 21en Jhrd gibt
es nichts freundliches. Denn in Pirate´s very own shopping mall gibt es
trotz schrill-krakeelendem Überangebot an verschiedensten Waren,
doch am Ende nur immer immer das gleiche zu kaufen. Wenn du
ein Pirat sein willst hast du die Auswahl zwischen den aus
marktwirtschaftlichen Bedingungen entstandenen Standartidentitäten,
die sich aus tatsächlichen Piraten und Piratinnen versatzweise
zusammenflicken, mit der Realität vermutlich nicht viel
zu tun haben, romantisiert sind.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Peter Handke


Gestaltung dreier Postkarten zur modernisierten Wiederaufführung von Peter Handkes Publikumsbeschimpfung (1967) im Hebst ´09 im Stadttheater Kassel.


Das Stück sorgte in den 60er Jahren für gehörigen Aufruhr des Publikums, der Theater- und Literaturwelt. Tatsächlich wird das Publikum offensiv beschimpft und interaktiv ins Geschehen einbezogen.“Das was sie sehen und hörten, sollte nicht nur das sein, was sie sahen und hörten.“



Die Postkartenserie arbeitet mit Zitaten, die alle der Publikumsbeschimpfung entliehen sind. Ersteres thematisiert die Tatenlosigkeit oder Mittäterschaft der Nazi-Elterngeneration der 68er Jahre. Weiterhin wird dann "Sie spielen nicht mit, hier wird ihnen mitgespielt" zur Klammer zwischen den Postkarten. So schüttelte Peter Handke Milosevic vor laufenden Kameras die Hand. Ein Aufschrei ging durch Deutschlands Kulturbetrieb. Handke kommentiert so den ersten deutschen militärischen Ausseneinsatz seit 1945, der durch mediale Manipulation der Bilder serbischer Massengräber und einer Analogisierung mit Auschwitz moralisch und historisch auf perfide Weise gerechtfertigt wurde.

Peter Handkes Thema Inszenierung-Illusion-Realität in der Publikumsbeschimpfung findet in der Milosevic-Sache seine Weiterführung, ist also absichtliche Inszenierung, um die Öffentlichkeit auf die Folgen und Ausmaße von blindem Glauben an Medien und deren Strategien der Darstellung von Realität aufmerksam zu machen, um dem blinden Folgen alteingesessener Autoritäten, wie auch schon in seinem Aufbegehren bei der Vorstellung in der Gruppe 47, entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang lässt sich durch den letzten Satz "Das ist keine Dokumentation", bezogen auf eine einerseits gewollte Inszenierungen und eine andererseits gewollte objektive Darstellung, Handkes These zur Welt und zur Kunst zusammenfassen.






Dienstag, 22. Dezember 2009

Plakatentwurf Kulturschlachter.